Nach dem Klassifikationssystem ICD-10 versteht man unter Demenz eine Krankheit, die mit der Abnahme der Gedächtnisleistung einhergeht, mit einer Beeinträchtigung in mindestens einem weiteren kognitiven Teilbereich (Urteilsfähigkeit, Denkvermögen, Orientierung, Sprachverständnis, Lesen, Schreiben oder Rechnen) und mit dem Verlust der selbstständigen alltäglichen Lebensführung (Waschen, Essen etc.), wobei keine Bewusstseinstrübung vorhanden sein darf und die Symptome länger als sechs Monate andauern müssen. An der Krankheit leiden in Deutschland 2 % der 65- bis 70-Jährigen, 6 % der 70- bis 79-Jährigen und 20 % der Menschen über 85 Jahren.